Basierend auf dem englischsprachigen (und in Deutschland nicht mehr verfügbaren) YouTube-Clip „Social Media Revolution“ hier eine abgespeckte deutsche Version, deren Zahlen (aus 2009) sich teilweise schon wieder überholt haben. So wäre Facebook inzwischen mit 400 Mio. Nutzern das drittgrößte Land (vor den USA) und damit auch größer als Chinas QZone. Fakten, Fakten, Fakten …
Beim Social Media Day in Achern kam kürzlich die Frage auf, wie eine von mir empfohlene eigenständige und vom persönlichen Profil unabhängige Fanseite erstellt werden kann (da vom persönlichen Profil erstellte Seiten untrennbar mit dem persönlichen Profil verbunden werden!). Ich versprach, die Antwort zu bloggen – und hier ist sie nun:
Aus dem eigenen Facebook-Konto ausloggen (falls registriert und eingeloggt).
Namen der Seite festlegen und am besten erstmal die Option „Die Seite jetzt noch nicht öffentlich sichtbar machen. (Du kannst sie später bearbeiten und veröffentlichen.)“ aktivieren bis die Seite vorzeigbar ist.
Sicherheitskontrolle/Spamschutz (Captcha) ausfüllen und unten auf „Seite erstellen“ klicken. Weiterlesen
Manchmal muss es schnell gehen, und dann ist man froh, wenn man ein passendes Tool zur Hand hat. Ein Freeware-Tool wie z.B. der Icon Generator von Yasu, eine Adobe AIR-Applikation mit der man ruckzuck und auf Knopfdruck Icons (in den Größen 128×128, 48×48, 32×23 und 16×16) im Adobe-CS-Stil (siehe rechts) oder im Web-2.0-Stil (siehe links) erstellen kann. Einfach Minitext eingeben, Farbe auswählen, klick. Feine Sache, das.
Logorama ist ein Kurzfilm des Pariser Studios H5, basierend auf Markenlogos. Es soll zeigen, wie Logos heutezutage mehr und mehr Teil unserer Welt und unsereres Bewusstseins sind. Das Filmchen hat den Kodak Prix in Cannes gewonnen und zieht nun langsam Kreise.
„Logorama zeigt uns eine überfrachtete Marketing-Welt, die nur aus Logos und echten Marken besteht, und von einer Reihe natürlicher Katastrophen (wie ein Orkan, einer Windhose, einer Springflut, …) zerstört wird. Logotypen beschreiben eine alarmierende Welt (ähnlich der unseren) mit all den Symbolen und Schildern, die unser Leben tagtäglich begleiten. Diese überorgansierte Welt wird durch die Verheerung gewaltsam ins Fantastische und Absurde transformiert. Es zeigt den Sieg des Kreativen über die Ratio, bei dem Natur und menschliche Fantasie triumphieren.“
Update (08.03.2010): Dieser Film hat gestern den Oscar® (Academy Award) für die Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ erhalten!
Es war am 28. Oktober 2003, als Marc Zuckerberg Facemash erfand; eine Seite der Harvard University nach dem Prinzip „Hot or Not“. In jener Nacht bloggte Zuckerberg über ein Mädchen, dass ihn verlassen hatte, und darüber, dass er etwas anderes zu tun braucht, um nicht mehr an sie zu denken. Und so schrieb er damals:
9:48 Uhr „Ich bin ein bisschen beschwippst, wenn ich ehrlich bin. Also, was wäre, wenn es nicht 10 Uhr morgens wäre, sondern Dienstagnacht? Hm? Das Kirkland Facebook liegt offen auf meinem Schreibtisch, und einige dieser Leute haben wirklich übel hässliche Porträts da drin. Am liebsten würden ich einige von ihnen Bildern von Bauernhof-Tieren gegenüberstellen und dann die Leute abstimmen lassen, wer attraktiver ist.“ Weiterlesen
Wer mehrere Skype-Account hat, hat sich vielleicht hin und wieder schon geärgert, diese nicht gleichzeitig nutzen zu können. Da blieb nur der Aus- und Umweg über Multi Skype (15).
Jörg Könözsi zeigt, dass es auch anders geht. Viel einfacher und besser. (Für Vista und Win7 kommt der Teil „/secondary“ übrigens hinter die Anführungszeichen am Ende (nicht hinein)! Danke, Andi, für den Tipp!)
Update (2.3.2010): Für alle, die es brauchen können: Andreas (siehe oben) hat mich gerade auf eine weitere Möglichkeit aufmerksam gemacht, die noch besser ist, weil man hier über ein Profil alle Skype-Account (z.B. beim Systemstart) auf einmal laden kann. Nämlich mit dem kostenlosen SkypeLauncher (13) (für Windows ab 2000, auch 64bit).
Übrigens: Wer einen Tipp hat, wie man ein und denselben Skype-Account auf zwei Rechnern (z.B. Desktop und Notebook) synchron bekommen und halten kann – idealerweise ohne großen Aufwand – dem wäre ich für einen Tipp dankbar!
Wie die Internet World Business heute auf ihrem Online-Auftritt berichtet, wird im neuen Microsoft Outlook 2010 (erscheint angeblich bis Mitte des Jahres) nach LinkedIn dann auch XING eingebunden sein. Über ein kostenloses Plugin soll Outlook zur XING- Nachrichtenzentrale werden, so dass man nicht mehr immer zur XING-Website wechseln muss, um Nachrichten aus dem Netzwerk zu lesen oder zu kommentieren. Stattdessen erscheint der XING-Account wie ein Postfach in der Outlook-Übersicht. Weiterlesen
Im Social Media Zeitalter müssen viele Marketing-Experten umdenken. Alte Gesetzmäßigkeiten haben sich überlebt, und die Mediaplanung erfordert neue Herangehensweisen. Die Medien-Agentur Webguerillas hat die Trends der zukünftigen Media-Messung in einem aus 12 Thesen bestehenden Media-Manifest zusammengefasst. Hier die Zusammenfassung der Zusammenfassung:
Communities laufen klassischen Content-Webseiten den Rang ab
Neue Herausforderung: Werbesog statt Werbedruck erzeugen
Aufgabe der Zukunft: Markenfans statt Zielgruppen identifizieren
Gradmesser für Mediaplanung wird Aktitvitätsverlust und nicht Streuverlust sein
Tausend-Gesprächs-Preis wird den Tausend-Kontakt-Preis ablösen
Messzahl „Gross-Involvement-Volumen“ (Aktivierungspotenzial) läuft der Messzahl „Gross Rating Point“ (Werbedruck) den Rang ab
Das gesamte Userverhalten zählt (always on) statt der Fernseheinschaltquote
Der passive Medienkonsument ist tot: Involvieren statt Rezipieren
Klassische Medien verlieren die Hoheit: Marken-Content versus Medien-Content
Wie jetzt? Wie soll das gehen?! Wer Photoshop oder ähnliche Bildbearbeitungsprogramme kennt, wird sich bei diesem Clip, der mir gerade unter die Finger kam, königlich amüsieren. Und manche Bezeichnungen der Menüs werden wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung zugeführt. Sehr schön gemacht!
Ein wunderbarer Artikel der Werbeblogger zum Thema Social Media und deren Messbarkeit gibt sehr schön wider, was auch ich derzeit oft denke und was mir da draußen immer wieder begegnet: Skepsis und Vorurteile, wohin man auch blickt. Klassische Agenturen, die überfordert sind, weil die Social Media nicht in ihr Schema passen. Ein Publikum, das sofort massiv und auf breiter Front abstraft, wenn man ahnungslos und mit dem Holzhammer daherkommt und die „Gemeinde“ nicht ernst nimmt. Wer sich nur einen Web2.0-Hut aufsetzt statt sich authentisch einzubringen, wird es in den sozialen Netzen nicht weit bringen und bestenfalls zur Lachnummer taugen. Weiterlesen